
In manchen Bundesstaaten der USA gibt es die Antibabypille bald rezeptfrei (Bildquelle: © Victor Soares – Fotolia.com).
Im März 2015 wurde die Rezeptpflicht der
Pille Danach in Deutschland gekippt. Von diesem Zeitpunkt an war es möglich, die Pille Danach auch ohne Rezept direkt in der Apotheke zu bekommen. Die einzige Voraussetzung: Man muss ein kurzes Gespräch mit dem Apotheker führen und zeigen, dass man das Notfallverhütungsmittel tatsächlich benötigt.
Während es bei den Diskussionen um die Rezeptfreiheit der Pille Danach in Deutschland heiß herging, stand eine mögliche Antibabypille ohne Rezept nie zur Debatte. In den USA war die Gesetzeslage bisher genauso. Mädchen und Frauen mussten zum Gynäkologen gehen und sich die Antibabypille verschreiben lassen. Danach konnten sie das Medikament in der Apotheke abholen.
In den Bundesstaaten Kalifornien und Oregon scheint sich diese Situation bald zu ändern: Ab 2016 kann man die Antibabypille in diesen US-Bundesstaaten direkt in der Apotheke erwerben – ganz ohne Rezept. Ein lästiger Arztbesuch entfällt.
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Hormonelle Verhütungsmittel wirken sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Körper aus (Bildquelle: © Alex White – Fotolia.com).
Hormonelle Verhütungsmittel sind in festen Partnerschaften die Präventionsmaßnahme der Wahl, da die Schwangerschaftsverhütung auf diese Weise einfach und wirkungsvoll funktioniert und man nicht auf störende Kondome angewiesen ist. Beispiele für hormonelle Verhütungsmittel sind die beliebte
Antibabypille, die Hormonspirale, das
Verhütungspflaster oder auch der
Verhütungsring. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dem Organismus Hormone zu verabreichen.
Die dauerhafte Hormonbehandlung wirkt sich allerdings nicht nur auf die Fähigkeit aus, schwanger werden zu können oder nicht. Auch ansonsten bewirkt diese Art der Verhütung zahlreiche positive Nebeneffekte, die sich merklich auf den weiblichen Körper auswirken. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Nebeneffekte in diesem Artikel vorstellen und zeigen, wozu hormonelle Verhütungsmittel in der Lage sind – es gibt nämlich auch Effekte abseits von Thrombosen und ähnlichen Horrorgeschichten.
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Einnahmefehler bei der Antibabypille können leicht passieren – häufig unbewusst (Bildquelle: © takasu – Fotolia.com).
Es ist allgemein bekannt, dass die Antibabypille eines der sichersten Verhütungsmittel überhaupt ist. Die Pille weist nämlich einen der niedrigsten Werte im sogenannten Pearl-Index auf, welcher das Risiko angibt, trotz des Einsatzes von Verhütungsmitteln schwanger zu werden. Doch die Antibabypille ist nicht nur äußerst sicher, sondern auch sehr unkompliziert bei der Anwendung.
Dennoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass Mädchen und Frauen im Laufe ihres Lebens verschiedene Einnahmefehler bei der
Antibabypille begehen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die sechs häufigsten Einnahmefehler präsentieren, die bei der Pille vorkommen können. Am Ende des Artikels finden Sie außerdem heraus, was Sie tun sollten, wenn Ihnen ein solcher Einnahmefehler unterläuft.
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Gebärmutter, die von Gebärmutterkrebs befallen ist (Bildquelle: © fotoliaxrender – Fotolia.com).
Ein Produkt kann heutzutage noch so gut sein und seinem Benutzer noch so viele Vorteile bieten: Wenn es einen kleinen Nachteil gibt, dann konzentrieren sich Kritiker und die Medien nur auf diesen einen Punkt und nutzen ihn als Angriffsfläche.
So ist es auch bei der Antibabypille. Sie schützt weltweit viele Millionen Frauen vor ungewollten Schwangerschaften, verschönert ihr Hautbild und lindert Menstruationsbeschwerden. Nun ist es jedoch so, dass das Verhütungsmittel bei einer Handvoll Frauen, die ohnehin schon aufgrund ihres Lebensstils zu bestimmten Krankheiten neigen, Thrombosen auslöst.
In einigen Online-Zeitungen war aus diesem Grund von einem Skandal die Rede, und dass die Antibabypille verboten werden sollte – obwohl sie Millionen anderer Frauen zu Gute kommt.
Das Blatt wendet sich jedoch aktuell wieder zugunsten des beliebten Verhütungsmittels: Forscher haben nämlich herausgefunden, dass die Antibabypille im hohen Maße vor Gebärmutterkrebs schützen soll.
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